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  Plakat zur Ausstellung
Plakat zur Ausstellung

Zeitzeugin Hana Drori zeigt Schülern der Mittelschule Oederan das Zimmer 28
Zeitzeugin Hana Drori zeigt Schülern der Mittelschule Oederan das Zimmer 28

Judith Rosenbaum und Helga Kinsky im Gespräch mit Schülern der Mittelschule Oederan vor dem Nachbau des Zimmers 28 und im Pfarrsaal der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oederan.

Judith Rosenbaum und Helga Kinsky im Gespräch mit Schülern der Mittelschule Oederan vor dem Nachbau des Zimmers 28 und im Pfarrsaal der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oederan.

Judith Rosenbaum und Helga Kinsky im Gespräch mit Schülern der Mittelschule Oederan vor dem Nachbau des Zimmers 28 und im Pfarrsaal der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oederan.

Judith Rosenbaum und Helga Kinsky im Gespräch mit Schülern der Mittelschule Oederan vor dem Nachbau des Zimmers 28 und im Pfarrsaal der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oederan.

Judith Rosenbaum und Helga Kinsky im Gespräch mit Schülern der Mittelschule Oederan vor dem Nachbau des Zimmers 28 und im Pfarrsaal der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oederan.

Unsere Gäste sind begeistert vom Unternehmen„Schülerschänke“ an der Mittelschule Oederan.

Unsere Gäste sind begeistert vom Unternehmen„Schülerschänke“ an der Mittelschule Oederan.

Unsere Gäste sind begeistert vom Unternehmen„Schülerschänke“ an der Mittelschule Oederan.

Ehrendes Gedenken am Grab der 3 umgekommenen jüdischen Häftlinge des Außenlagers Kabis.

Ehrendes Gedenken am Grab der 3 umgekommenen jüdischen Häftlinge des Außenlagers Kabis.

Ehrendes Gedenken am Grab der 3 umgekommenen jüdischen Häftlinge des Außenlagers Kabis.

Hana Drori und Helga Kinsky waren 1944 als Häftlinge des KZs Flossenbürg in diesem Gebäude der damaligen Agricola GmbH untergebracht. Über 500 Frauen mussten hier für die Kriegsproduktion Zwangsarbeit leisten und kamen oft direkt aus Auschwitz hierher.

Hana Drori und Helga Kinsky waren 1944 als Häftlinge des KZs Flossenbürg in diesem Gebäude der damaligen Agricola GmbH untergebracht. Über 500 Frauen mussten hier für die Kriegsproduktion Zwangsarbeit leisten und kamen oft direkt aus Auschwitz hierher.



Gelebte Geschichte, die unter die Haut geht.

Ausstellung „Die Mädchen von Zimmer 28“ noch bis zum 16. Oktober 2009
geöffnet

Die Ausstellung über das Mädchenheim in Theresienstadt ist noch bis zum 16. Oktober 2009 täglich in der Oederaner Stadtkirche in der Zeit von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen. Sie zeigt das Leben und Überleben der zwölf- bis vierzehn-jährigen Mädchen im Ghetto-KZ Theresienstadt. Neben dem Nachbau des Zimmers, in dem die Kinder zusammen gepfercht „leben“ mussten, sind auch die Kinderbilder und die eigene Fahne des Zimmers zu sehen. Das Zimmer und die Gemeinschaft der Mädchen mit den Erzieherinnen waren Rückzugsgebiet und eine Insel der Hoffnung im „tobenden, brutalen Meer“. Im Zimmer sind 45 Kerzen symbolisch für die ermordeten Mädchen aufgestellt, denn nur 15 von 60 Mädchen dieses Zimmers überlebten den Holocaust Gerade deshalb spielte Kunst, Kultur und die Erziehung zur Menschlichkeit in dieser unmenschlichen, verbrecherischen Zeit eine besondere Rolle. Welche Spuren und Prägungen sie bei den Überlebenden hinterlassen haben und wie sie mit dem erlittenen Leid umgehen, zeigte sich bei den Zeitzeugengesprächen in den Schulen der Region und im öffentlichen Gesprächsabend im September im
Pfarrsaal Oederan: Toleranz, Freundlichkeit, Offenheit, Konsequenz, Liebe und Güte - kurz gesagt: einfach Menschlichkeit. Sieben ehemalige ZwangsarbeiterInnen besuchten eine Woche lang auf Einladung des Kultur- und Kunstvereins unsere Stadt und sprachen in 13 Schulklassen des Landkreises Mittelsachsen über ihr Leben und Überleben, aber auch gerade über die menschlichen Werte. Sie kamen aus Israel, Österreich und der Tschechischen Republik. „Diese Begegnungen nach über 60 Jahren sind tief beeindruckend und nachhaltig, für die Schüler, für die Besucher der Ausstellung und des Begegnungsabends und für alle, die mit den Holocaustopfern Kontakt hatten. “ so Eberhard Ohm, Projektleiter vom Kultur- und Kunstverein Oederan. „Es ist frohmachend und ermutigend, wie unsere Gäste in dem Land, wo Ihnen extremes Leid zu gefügt, ihre Jugend zerstört und ihre Verwandten und Freunde ermordet wurden, mit uns sprechen und viel Freundlichkeit und Zuversicht schenken. Es sind die letzten Zeitzeugen, die uns direkt und unmittelbar über diesen Teil der deutschen Geschichte berichten können. Buchenwald, Auschwitz und 6 Millionen ermordete Juden sind abstrakt – Opfern gegenüber zu treten ist konkret, persönlich und individuell – Geschichte live. Mögen wir alle aus dieser Begegnung Kraft und Mut schöpfen, um uns an jeder Stelle für Menschlichkeit und Gerechtigkeit einsetzen, damit das Übel einer menschenverachtenden Diktatur unser Land nie wieder belastet.“ Die Besuchs- und Begegnungswoche und die Ausstellung fanden in enger Kooperation mit der Ev.-luth. Kirchgemeinde Oederan statt und werden unterstützt durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft Berlin und den Landkreis Mittelsachsen.

 
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