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Begegnungs- und Gesprächsabend im Pfarrsaal der Ev.-Luth.
Kirchgemeinde Oederan

Lydia Tischler aus England im Gespräch mit Besuchern

Besuch der Synagoge in Dresden

Kompetente Dresden-Führung mit Zwinger, Altstadt und Synagoge durch Heike
Liebsch

Eva Alter aus Israel während der Führung durch die Synagoge Dresden


14. Mai 2007, Besichtigung des alten Färbereigebäudes auf dem Gelände der
ehemaligen Firma Kabis. Dort waren die jüdischen Zwangsarbeiterinnen
untergebracht.

Auf dem Oederaner Friedhof. Hier wurden 1944 drei jüdische Häftlinge des
Außenlagers „Kabis“ bestattet. Die Grabstelle wurde 2005 nach jüdischen
Ritus neu gestaltet und durch den Sächsischen Landesrabbiner geweiht.

Gruppenfoto mit Teilnehmern des Projekttages an der Mittelschule Oederan


15. Mai 2007, Projekttag am Gymnasium Flöha, Hanna Malka und Greta
Klingsberg im Gespräch mit Schülern

„Die Mädchen von Zimmer 28“ Buchlesung mit Hannelore Brenner-Wonschick und
der Zeitzeugin Helga Kinsky |
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Zum zweiten Mal hat der
Kultur- und Kunstverein Oederan e.V. ehemalige
jüdische Zwangsarbeiterinnen des Außenlagers „Kabis“ zu einer
Begegnungswoche eingeladen. Die heutigen Gäste mussten 1944/45 im Oederaner
Außenlager des KZ Flossenbürg oder in anderen KZs Zwangsarbeit leisten. Das
Hauptanliegen des Projektes „Gegen das Vergessen – Erinnerung leben“ ist es
ihnen das heutige Oederan zu zeigen und Begegnungen mit der jungen
Generation zu ermöglichen. So wird es in mehreren Schulen der Umgebung
Begegnungsprojekte zwischen den Holocaustopfern und den Schülern geben. Die
Zeitzeugen sind auch in einem öffentlichen Gesprächs- und Begegnungsabend am
10.9.2009 um 19 Uhr im Pfarrsaal der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oederan,
Pfarrgasse 1, zu erleben.
Im Rahmen dieses Begegnungsprojektes ist die Ausstellung „Die Mädchen von
Zimmer 28“ in der Oederaner Stadtkirche zu sehen. Die Ausstellung zum
gleichnamigen Buch von Hannelore Brenner-Wonschick beschreibt das Leben der
Mädchen im Zimmer 28 des Mädchenheimes L 410 in Theresienstadt in den Jahren
1942 bis 1944. Theresienstadt war damals Ghetto und Konzentrationslager vor
allem für Juden aus Böhmen und Mähren. Dreißig Mädchen im Alter von 12 bis
14 Jahren mussten fern der Heimat und ihren Familien entrissen auf 30
Quadratmetern zusammenleben. Von den 60 Mädchen, die in diesem Zimmer
zeitweilig ihre Unterkunft auf dem Weg nach Auschwitz hatten, überlebten nur
fünfzehn. Zwei dieser Mädchen wurden auf der Rampe des Vernichtungslagers
Auschwitz als „arbeitswürdig“ selektiert und kamen nach Oederan, um im
Außenlager „Kabis“ des KZ Flossenbürg Zwangsarbeit zu leisten.
Die Ausstellung ist vom 1.9. bis einschließlich 16.10.2009 täglich von 10
bis 17 Uhr geöffnet. Neben Informationstafeln wird ein Nachbau des Zimmers
28 zu sehen sein. Zur Eröffnung der Ausstellung „Die Mädchen von Zimmer 28
“ am 1.9.2009, 14 Uhr mit der Autorin Hannelore Brenner-Wonschick wird
herzlich in die Stadtkirche Oederan eingeladen. Das Buch „Die Mädchen von
Zimmer 28“ von Hannelore Brenner-Wonschick kann in der Oederaner
Stadtbibliothek ausgeliehen werden.
Das Projekt wird unterstützt durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung
und Zukunft Berlin und den Landkreis Mittelsachsen.
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